Medienkonzept

Die Digitalisierung ist ein seit Jahren allumfassend progredientes, das Leben des Menschen vereinfachendes, dabei aber kein unumstrittenes, weil physisch und psychisch einnehmendes Phänomen in Gesellschaft und Wirtschaft. Die Möglichkeiten sind gerade ob der Entwicklungsgeschwindigkeit von Technik und Software enorm und sehr häufig auch für ambitionierte Nutzer kaum zu überblicken. Entsprechend sind Reaktionen auf die Digitalisierung geprägt von einer Polarität zwischen Innovationsfreude und Angst. Wenngleich die Diskussion um Nutzen und Gefahren in der Gesellschaft und auch in der Wissenschaft kontrovers und anregend ist, wird sie doch überstrahlt von der pragmatischen Notwendigkeit, sich mit der Digitalisierung offen und kritisch zugleich auseinanderzusetzen. Dieser Gedanke ist insofern wichtig, als Schule Teil der Gesellschaft, vor allem aber die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichende Institution ist und daher die konstruktive Auseinandersetzung mit diesem Thema führen muss. Und die Initiativen seitens des Bundes und der Landesregierung, der Medienzentren und Schulträger, Verlage und Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung zeigen, wie auf übergeordneten und schulexternen Ebenen die Digitalisierung als Aufgabe angenommen und vorangetrieben wird.

Aus diesen Überlegungen heraus ergibt sich für unsere Schule ebenfalls die Notwendigkeit, sich mit Grenzen und Möglichkeiten der Digitalisierung auseinanderzusetzen.

Seit dem Schuljahr 2020/21 trifft sich wöchentlich unsere Digitalisirungsgruppe, um den Entwicklungsschub, der durch die Corona-Krise ausgelöst wurde, in konstruktive und verlässlich Entwicklungen umzusetzen.

In Abstimmung mit dem Kollegium und anderen verantwortlichen Gremien entstand das Medienkonzept, das fortlaufend weiter entwickelt wird.