Allgemeine Informationen

Diese Stufe umfasst die 5. bis 7. Klasse und hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler beim Übergang in die neue Schulform zu begleiten, sie mit der neuen Umgebung, mit den neuen Lehrerinnen und Lehrern und vor allem mit neuen Inhalten und Arbeitsweisen vertraut zu machen. Des Weiteren sollen die Kinder den selbstständigen Umgang mit Inhalten und Methoden erlernen. Die Eltern werden auf Elternabenden umfassend über die Vorgehensweise an der Schule informiert und können so ihre Kinder sinnvoll unterstützen.
Die Schülerinnen und Schüler am GaW kommen aus dem gesamten Stadtgebiet bzw. 30-40 verschiedenen Grundschulen. Die Zusammensetzung der 5. Klassen erfolgt nach dem Grundsatz, dass Kinder aus den gleichen Wohngebieten bzw. Grundschulen in einer Klasse unterrichtet werden. Eine Ausnahme bilden die Kinder der Bigband Klasse und der Science Klasse, sie kommen aus dem gesamten Stadtgebiet. Da die Erprobungsstufe als Einheit gesehen wird, entfällt eine Versetzung von Klasse 5 nach Klasse 6, diese wird erst nach Abschluss der Erprobungsstufe am Ende der 6. Klasse ausgesprochen.
Während des gesamten Zeitraums der werden die Kinder intensiv unterstützt. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer beraten zu Beginn des Schuljahres gemeinsam ein abgestimmtes Vorgehen im Umgang mit der Klasse. Lernfortschritte der einzelnen Schüler und Schülerinnen, die Überwindung eventueller Schwierigkeiten sowie pädagogische Probleme, die sich in einer Klasse ergeben können, werden auf regelmäßig stattfindenden Erprobungsstufenkonferenzen thematisiert. Zusätzlich informieren sich die Klassenlehrer beim jährlich stattfindenden Grundschullehrersprechtag über ihre neuen Schülerinnen und Schüler.
Informationen, aber auch Beratungen mit den Eltern sind in der Erprobungsstufe von großer Bedeutung. Ein Austausch findet sowohl auf Elternabenden als auch in zahlreichen Einzelgesprächen statt.
Neben der traditionellen Stundentafel gibt es ein vielseitiges und umfangreiches Angebot der individuellen Förderung (s. Übersicht), das dem Grundsatz Fördern und Fordern folgt und auf der Grundlage einer Beratung mit Eltern und Schülern Anwendung findet.
Die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe haben in der Regel keinen Nachmittagsunterricht (ggf. mit Ausnahmen in den Profilklassen). Der Schülerclub, die auch tageweise buchbare freiwillige Nachmittagsbetreuung bietet Kindern der 5. und 6. Klassen Hilfe bei der Anfertigung von Hausaufgaben, aber auch ein ansprechendes Freizeitprogramm, jeweils von Montag bis Freitag bis 16.00 Uhr.
Am Ende der 6. Klasse wählen die Schülerinnen und Schüler ihre 2. Fremdsprache, am GaW sind dies Französisch oder Latein.
Die Klassenfahrt in der Erprobungsstufe führt in ein Schullandheim der Insel Juist. Der Inselaufenthalt bietet optimale Möglichkeiten zur Stärkung der Klassengemeinschaft. Die Klassen bleiben von Klasse 5 bis Klasse 10 als Verband zusammen. 

Weitere Informationen zur Unterstufe finden Sie in unserem Unterstufenflyer, unserem virtuellen Rollup und in unserem 3D-Modell.

Versetzungsordnung

Informationen zu Besonderheiten der Erprobungsstufe, zur Versetzung von der Klasse 6 in die Klasse 7 und von der Klasse 7 in die Klasse 8 sind hier zu finden!

Förderbausteine der Unterstufe

Ausgleich von Lernrückständen und Lernschwierigkeiten
  • Diagnostik
  • Differenzierte Lernberatung
  • Ergänzungsstunde im Fach Deutsch mit geteilter Klasse (Jahrgang 5)
  • LRS-Förderung
  • DaZ-Förderung
  • Schüler helfen Schülern (Nachhilfe)
  • Hausaufgabenbetreuung im Schülerclub
  • Schülerbuch (Schulplaner)
Stärkung der Persönlichkeit
  • Unterrichtsentwicklung
  • spezielle Methodenmodule
  • Patensystem
  • Soziales Lernen mit dem Programm "Lions Quest"
  • Klassenrat zur Einübung sozialer Kompetenzen und zur Entwicklung eigenständiger Problemlösestrategien
  • Programme zur Persönlichkeitsstärkung und Suchtprävention (Medienpädagogische Projekte, Natürlich bin ich stark, Be smart - don't start)
  • Arbeitsgemeinschaften
  • Leseförderung
Besondere Begabungen
  • Themenklassen
  • Binnendifferenzierung
  • Wettbewerbe (z.B. Bio-logisch, Känguru)
  • Kolumbus Kids
  • Kinder-Uni
  • Akademien (Mathe)
  • Drehtürmodell
  • Überspringen

Schulstart

1. Schultag der neuen 5. Klassen
  • gegenseitiges Kennenlernen
  • Methodenarbeit (Tasche packen, Heftführung, Schließfach)
  • das gesunde Frühstück
  • Schulgebäude, Schulumfeld
  • Schülerbuch
  • Erziehungsleitlinien
Hilfe beim Schulstart
  • Patensystem
  • Soziales Lernen (u.a. mit Lions Quest)
  • Projekttag 1. Schultag
  • Methodenmodule
  • Schließfächer
  • Schülerbuch
  • Kennenlernnachmittag

Kooperation zwischen Elternhaus und Schule

Viele Gruppen wirken zusammen, um am Gymnasium am Waldhof unser Schulleben zu gestalten: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und das nichtlehrende Personal. Nur gemeinsam können wir die Schule zu unserer aller Zufriedenheit gestalten.

Eltern erleben den schulischen Alltag anders als die in der Schule Beschäftigten. Sie haben einen Blickwinkel, der für unser Schulleben sehr bereichernd ist. Wir legen daher großen Wert auf die Beteiligung der Eltern an schulischen Aktivitäten und schaffen Raum für Mitwirkung und Austausch. Der Wunsch aller Eltern, dass ihre Kinder in ihrer Entwicklung optimal gefördert und begleitet werden, erfüllt sich nur durch gemeinsame Anstrengungen. Um in vielen Bereichen kompetent mitarbeiten zu können, ist eine hohe Transparenz der Schule und ihrer Strukturen notwendig. Die Zusammenarbeit soll zu einer Akzeptanz und zu einer Identifikation mit unserer pädagogischen Arbeit beitragen. Das Ziel ist ein vertrauensvolles Miteinander, das durch gegenseitige Wertschätzung und Offenheit gekennzeichnet ist.

Mitwirkung in den schulischen GremienMiteinander im Gespräch sein, voneinander lernenMitarbeit bei schulischen Aktivitäten
 
  • Fachkonferenzen
  • Klassenpflegschaften
  • Schulpflegschaft
  • Schulkonferenz
  • Förderverein
 
  • Pädagogische Beratung
  • Individuelle Lern- und Laufbahnberatung
  • Erziehungsleitlinien
  • Förderpläne
  • Elternbriefe (Eulenpost)
  • Themenelternabende
  • "Runde Tische"
  • Elterncoaching
  • Schülerbuch
 
  • Eltern beraten Eltern, z.B. beim Kennenlerntag der neuen 5. Klassen und am Tag der offenen Tür
  • Mitarbeit in der Schulentwicklungsgruppe
  • Mitarbeit in Arbeitsgruppen
  • Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit

Stundentafel

Fach Klasse 5 Klasse 6 Klasse 7
Deutsch *5 4 4
Englisch 5 4 4
2. Fremdsprache     4
Geschichte   2 1
Erdkunde 2   1
Politik 2    
Mathematik 4 4 4
Biologie 2 2 1
Physik   2 1
Chemie     2
Informatik/Medien   2  
Kunst 2 1 1
Musik 2 2 1
Religion/Praktische Philosophie 2 2 2
Sport 3 4 3
Soziales Lernen 1 1 1
  *geteilte Klasse 1 Förderstunde in Doppelbesetzung   7a 1 Std. CH statt SOL

Beispielhafter Stundenplan der Klasse 5b (Bigband-Klasse)

Stundenplan der Klasse 5c

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag  
Deutsch Mathe Sport Deutsch Kunst 7.50 Uhr
Deutsch Sport Sport Deutsch Kunst 8.40 Uhr
Mathe Biologie Englisch Englisch Mathe 9.40 Uhr
Englisch Biologie Englisch Englisch Mathe 10.30 Uhr
Soziales Lernen Deutsch Förderstunde Religion / Philosophie Erdkunde Musik 11.30 Uhr
Politik Politik Religion / Philosophie Erdkunde Musik 12.20 Uhr

Be smart - don't start

Be Smart – Don’t Start, der bundesweite Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen, findet im Schuljahr 2018/2019 zum 22. Mal vom 19. November 2018 bis zum 3. Mai 2019 statt.

Durch die Teilnahme am Wettbewerb soll Schülerinnen und Schülern ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Er richtet sich daher besonders an die Klassen, in denen noch nicht geraucht wird oder nur wenige Schülerinnen und Schüler rauchen.

Die Durchführung wir mit gesundheitsfördernden Maßnahmen im Chemieunterricht begleitet.

In NRW gibt es Sonderpreise für Klassen, die eine besonders kreative Aktion durchführen. 

Klassenpaten der 5. Klassen

Wir möchten unseren neuen Fünftklässlern den Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium am Waldhof besonders angenehm gestalten. Schließlich ist dieser Übergang für die Kinder wirklich ein großer Schritt und gleich zu Anfang kommt viel Neues auf sie zu!

Ein Baustein in diesem Prozess stellt das Paten-Konzept dar: Jeder fünften Klasse steht ein Team aus drei Neuntklässler/innen zur Seite, den sog. Klassenpaten. Somit haben unsere neuen „Fünfer“ nicht nur ihre Klassen- und Fachlehrer/innen als Ansprechpartner, sondern auch ältere Schüler/innen. Die Erfahrung zeigt, dass die Fünftklässler/innen diese Unterstützung besonders wertvoll finden.

Die Klassen lernen ihre Paten bereits am „Kennenlerntag“, also noch vor der Einschulung, kennen. Außerdem begleiten die Paten dann die ersten Schultage sehr intensiv. Zum Beispiel führen die Paten die „Waldhof-Rallye“ zur Erkundung des Gebäudes durch, frühstücken mit den Fünftklässlern, helfen bei Fragen zum Stundenplan und vieles mehr. So erhalten die Fünftklässler/innen gleich zu Beginn ihrer Waldhof-Zeit eine große Unterstützung.

Darüber hinaus nehmen die Paten an gemeinsamen Klassenaktionen wie Wandertagen oder der Stunde „Soziales Lernen“ teil. Sie führen auch eigenverantwortlich Klassenaktivitäten durch wie Aktionsnachmittage oder die „Patenpause“: Jede Woche wird in einer fest verabredeten Pause gemeinsam gespielt, gefrühstückt und gequatscht.

Um sich auf diese Aufgaben vorzubereiten, werden die Klassenpaten in mehreren Patenschulungen ausgebildet. In den Schulungen reflektieren sie ihre Rolle als Paten, planen die „Waldhof-Rallye“, probieren jede Menge Kennenlernspiele aus, entwickeln Ideen für die „Patenpause“ und Aktionsnachmittage usw.

Als Ansprechpartnerin begleitet Frau Schewe die Paten, indem sie die Schulungen durchführt und sich regelmäßig mit den Patenteams austauscht sowie bei auftretenden Problemen zur Verfügung steht. 

Ansprechpartnerin

Friederike Schewe

Fächer:
Deutsch, Sozialwissenschaften

Am GaW seit: 2015

Medienerziehung

Medienerziehung

Internet, Computer- und Konsolenspiele, aber auch Smartphones und Tablets spielen eine rasant wachsende Rolle im Alltag von Kindern und Jugendlichen – und damit auch in Schule und Familie. Dieser Prozess birgt Chancen und Risiken. Mit verschiedenen Präventionsprojekten gehen wir auf diese Entwicklung ein, indem wir die Medienkompetenz fördern:

Surfen mit SIN(n) – Jgst. 5

Surfen mit Sinn ist ein Projekt des Vereins EigenSinn. Sinn – diese vier Buchstaben stehen für Sicherheit im Internet und in sozialen Netzwerken.

Das Projekt Surfen mit Sinn besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil nehmen die Schülerinnen und Schüler an einem zweistündigen medienpädagogischen Workshop teil. In diesem Workshop werden anhand von Rollenspielen, Filmsequenzen und Diskussionen die Chancen und die Gefahren der neuen Medien besprochen. Abschließend werden Strategien für eine risikobewusste Nutzung sozialer Netzwerke entwickelt.

Der zweite Teil besteht aus einem themenspezifischen Informationsabend und richtet sich an die Eltern. Dieser Teil soll Familien mit praktischen Tipps helfen, ihre Kinder im sicheren Umgang mit dem Internet zu unterstützen.

www.surfen-mit-sinn.de

Medienkompetenz aus verbraucherrechtlicher Sicht – Jgst. 6

Unter dem Titel „Free to P(l)ay“ klärt die Verbraucherzentrale Bielefeld Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 über evtl. anfallende Kosten und Online-Verträge auf. InApp-Käufe sowie Online-Spiele und Abo-Fallen werden thematisiert. Geübt wird auch der Umgang mit Persönlichkeitsrechten, mit der Privatsphäre und Sicherheitseinstellungen.

Zur entsprechenden Seite der Verbraucherzentrale geht es hier.

Natürlich bin ich stark! – Jgst. 7

Es handelt sich hier um ein Präventionsprojekt in Kooperation mit der Drogenberatung e.V. Bielefeld und der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück. Mithilfe der interaktiven Szenencollage "Natürlich bin ich stark!"  werden Szenen zum Thema Sucht und Cybermobbing vorgespielt und besprochen.

Theaterpädagogische Übungen fördern zudem die Reflexionsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Es geht nicht um stoffliche Drogenaufklärung und konkrete Medienarbeit, sondern um eine gemeinsame Erarbeitung von Strategien, die den Jugendlichen bei der Bewältigung ihres Alltags weiterhelfen können.

Sie erkennen, wie harmlos und schleichend der Einstieg ins Suchtverhalten sich gestalten kann und welche Konsequenzen unbedachtes Verhalten in der virtuellen Welt hat. So kann das Netz zu einem zeitgemäßen Pranger werden, der nichts und niemals vergisst.

Ergänzt wird dieses Projekt durch eine Lehrerfortbildung und einen Elterninformationsabend, an dem die Eltern einen Einblick in die Arbeit der theaterpädagogischen Werkstatt erhalten.

Link zur theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück

Net-Piloten – Jgst. 8 (und 5)

Der Grundgedanke des Projekts „Net-Piloten“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) lautet: Jugendliche lernen von Jugendlichen. Net-Piloten sind Schülerinnen und Schüler der achten Klassen. Sie werden in einer 20-stündigen Ausbildung speziell geschult, jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern Informationen rund um Computer- und Internetnutzung, deren Risiken und Wirkungen sowie den verantwortungsvollen Umgang mit den damit verbundenen Gefahren näherzubringen.

Das Ziel des Projekts ist es, durch den Peer-Ansatz, d.h. ohne den „erwachsenen Zeigefinger“, ein medienkompetentes Miteinander zu fördern. Bereits früh sollen Jugendliche für eine verantwortungsvolle Nutzung sensibilisiert werden, wodurch problematischem Medienkonsum vorgebeugt wird. Neben einem positiven Einfluss auf das schulische Miteinander trägt das Projekt auch zur Suchtprävention bei.

Mehr Informationen über Net-Piloten finden Sie hier.

Klicksafe

Ergänzend zu diesen Bausteinen setzen die Klassenteams je nach Bedarf Materialien von Klicksafe ein, um im Rahmen des Sozialen Lernens auf drängende aktuelle Probleme der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Medien einzugehen.

www.klicksafe.de

Ansprechpartnerin

Sonja Hatlapa

Fächer:
Englisch, Sport

Am GaW seit: 2015