„Ich möchte niemals das ganze Leben in diesem Tätigkeitsbereich arbeiten“, meint eine Schülerin der Einführungsphase nach zwei Wochen Praktikum. Und das ist auch gar nicht schlimm, denn ein Praktikum während der Schulzeit ermöglicht einen Blick in das Berufsleben, das jeder Schüler einmal führen wird. Ob gute oder schlechte Erfahrungen − um aus seiner Komfortzone zu gelangen und dem doch eher gewöhnlichen Schulalltag zu entfliehen, ist ein Praktikum eine hervorragende Möglichkeit für neue Erlebnisse, Erkenntnisse und Einsichten. Man lernt neue Seiten und Fähigkeiten an sich kennen und kann viele neue Dinge ausprobieren. Einige wissen dann eben sicher nach Ende des Praktikums, dass sie „niemals das ganze Leben lang in diesem Tätigkeitsbereich arbeiten möchten“. Andere sind in ihrem Wunsch, Tierarzt oder Grafikdesigner zu werden, nun gestärkt. Die meisten sind motiviert, solch ein Praktikum erneut zu absolvieren, um möglichst weitere Erfahrungen zu sammeln, bevor sie sich auf einen zukünftigen Beruf beziehungsweise Studiengang festlegen.
Die Spannweite der besuchten Berufsfelder unter den Schülerinnen und Schülern im Praktikum war breit gefächert: Tätigkeit im Gesundheitswesen, egal ob für Mensch oder Tier, Erfahrungen in der Medienbranche, mit Finanzen oder Einblicke in technische Arbeitsgebiete wählten die Praktikantinnen und Praktikanten.
Studium oder direkt ins Berufsleben? Oder vielleicht ein Duales Studium? Eine der wichtigsten Entscheidung im Leben ist die, den richtigen Beruf für sich zu finden. Das komplette Konzept der Studien- und Berufswahlorientierung am GaW dient dazu, die Schülerinnen und Schüler beim Treffen dieser Entscheidung zu unterstützten. Eine wichtige Säule stellt dabei das Praktikum dar, das 102 Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase in den zwei Wochen vor den Halbjahreszeugnissen absolviert haben.
Mai Ly Hettling (EF)
Robert Neuhaus























